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Auch das 5. Buch von Sebastian Fitzek ist geprägt von einer Spannung, die einen nicht mehr loslässt.

Er schafft es nach wenigen Seiten, einen so gefangen zu nehmen, dass man das Buch nicht mehr weglegen kann.

Ein Mann meldet sich nach dem Tod seiner Frau und des ungeborenen Kindes, die bei einem von ihm verschuldeten Unfall ums Leben gekommen sind, online bei einer Klinik an, die angeblich durch ein Experiment schlimme Erinnerungen auslöschen kann.

Bereits nach den Voruntersuchungen, die ihm schon suspekt sind und er sich sicher ist, dass er dieses Experiment nicht weiter verfolgen möchte, kippt sein komplettes Leben:
Ein anderer Name steht an seinem Klingelschild, der Wohnungsschlüssel passt nicht mehr und wer anders scheint sein Leben zu leben.

Spätestens nach diesen ersten Ereignissen beschloss ich, nicht mal mehr zum einkaufen zu gehen, weil Sebastian Fitzek einfach so real schreibt, dass man permament das Gefühl hat, dass einem jeden Moment dasselbe widerfahren könnte wie der Hauptperson.


Was folgt ist eine Jagd, in der die Hauptperson sowohl Jäger, als Gejagter ist, rasant geht es mehrmals quer durch die Hauptstadt Berlin, bis zu einem Finale, dass (wie immer) anders ist, als man es gedacht hat.

Was mich fasziniert sind Fitzeks phantastischen Recherchen, es ist nichts zusammen gesponnen oder thematisch abstrakt.

Und doch ist es das erste Buch von ihm, wo ich zum Schluss etwas stirnrunzelnd davor saß. Es war mir etwas zu "hollywood-mäßig", dass 2 Männer mit einem komplett zerschossenen Auto ohne Windschutzscheibe scheinbar völlig unbemerkt durch Berlin fahren können, als wäre es das Normalste der Welt. Ist Berlin so abgefahren? Ich weiß es nicht.

Der Schluss war gut durchdacht, spannend bis zur letzten Seite. Und doch war mein Fazit "Na, das hätte man auch einfacher haben können".

Sicherlich wäre es dann eine Kurzgeschichte geworden, aber ich fand es doch etwas übetrieben, dass jemand so einen Aufwand betreibt, um das eigentliche Ziel (ich will hier nicht zu viel verraten) zu erreichen.

Fazit: Wieder ein gut durchdachter Fitzek Thriller, der süchtig macht, an manchen Stellen jedoch für mich persönlich etwas zu "abgefahren".




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